ÄON

Thelema – eine alternative Weltsicht für den Neuanfang

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„Tue was du willst soll sein das ganze Gesetz!“

“Der Horizont ist keine

unendliche Möglichkeit von Zielen,

sondern eine unendliche Vielfältigkeit,

diese zu erreichen!“

MMMG

   

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Das Äon  – über die Notwendigkeit eines neuen  spirituellen Vertrauens

Hört und liest man den Begriff Spritualität, kommt einem sogleich der Begriff der Initiation, Einweihung in die großen Mysterien, in das große Werk und so mancher berühmter onder berüchtigter Name in den Sinn. Viel wurde geschrieben von mehr oder weniger seriösen Personen und Persönlichkeiten. Was aber darunter zu verstehen ist, unterscheidet sich in der Intepretation so vielfältig wie Menschen diesen Plan bewohnen.

   Bedarf es einer Mitgliedschaft in einer Geheimgesellschaft oder eines Ordens, um sich als Inititiierten zu titulieren, oder ist es etwa eine persönliche Wahrnehmung von Umständen und Begegbenheiten, die jenseits des Narratives des Wirklichen herschen? Wenn alle Orden sich nach Aussage einschlägiger Fachleute erfüllt haben, warum gibt es sie trotz stagnierender und gar rückläufiger Mitgliederzahlen noch dann noch, wenn alles sog. Geheimwissen veröffentlicht und jerdermann zugänglich gemacht wurden? Die angebliche Aufgeklärtheit der Menschheit am Übergang zu einem neuen Zeitalter, bzw. die Tatsache jederzeit verfügbarer Informationen durch das elektronische Weltnetz mit seinen Datenautobahnen machen streng hierarchische und autokratische Gemeinschaften obsolet, in denen Wissen je nach Reifegrad des Eingeweihten nur langsam vermittelt wird, – ja, die angeführten Gründe sind so zahlreich, dass es an Beliebeigkeit grenzt. Als wäre Geheimwissen ein rein intellektuelles Phänomen und Gemeinschaft in einem künstlich erzeugten Klima des viel beschworenen Paradigmenwechsels der Neuzeit ein reaktionöres Relikt einer vergangenen, dunklen Epoche, deren Normen und Werte mit aller Macht und unter fadenscheinigen politischen Motiven begraben gehören. In Wahrheit haben wir es mit einem degenerierten Narrativ einer noch degenerierteren Weltanschauung zu tun, die die Menschen in einem Paradox aus materialistischer Individualität und in von einem jeweiligen Konsens regierten Pseudogemeinschaften widerstreitender Meinungen gefangen zu nehmen trachten, was als ein kommunistisch-sozialistisches  Experiment einer intellektualistischen und politikverseuchten Kaste zur Schaffung des „neuen Menschen“  in der Geschichte immer wieder als ein zum Scheitern verurteiltes Beispiel menschlicher Anmaßung sich zeigte mit beispielos grausamen und gewalttätigen Folgen für die induziert irre gemachten Massen, denen in der Tradition eines orwellschen Neusprechs ein Freiheitsbegriff eingeflüstert wurde und wird, der stets in der Absicht stand, dessen genaues Gegenteil zu sein und der zur Legitimierung seiner Existenz stets eines Feinbildes bedarf.

   Und nun gibt es von oligarchischen Finanzdespoten gesteuerte Bürgerbewegungen mit quasi-religiösem Nimbus, die anhand jeder nur erdenklichen Art der Propaganda etwa zu Themen wie Klima- und Umweltschutz eine pervertierte Form der Spiritualität in die Köpfe von zu einem nihilistischen Massenkonsum angetriebenen jungen Menschen platzieren, denen jede Begrifflichkeit einer echten, Geist und Seele bereichernden Spritualität fremd und unwirklich geworden ist.

Sie und jeder andere sind tatsächlich Opfer täglicher Diffamierungen durch Interessensgruppen, die den selbständig Denken als gegen sich verorten, indem sie mittels perfider Manipulation der öffentlichen Meinung, die sie wie Prozesse der sog. politischen Willensbildung aussehen lassen, einimpfen, dass das Leben auf dieser Welt morgen für immer dahin ist und ihr, sowie der Tod aller, unumstößliche Tatsache, sollte sich niemand selbst ihren unbewiesenen und widerlegbaren Behauptungen in diesem von ihren propagandistischen Elementen angeführten Info-Krieg beugen. Und wer dies nicht tut, verwirkt damit ihrem Verständnis nach sein Recht auf Freiheit, Leben und freie Selbstbestimmung, mit fatalen Folgen in alle gesellschaftlichen Bereiche hinein, wie Beruf, Familie und öffentliches Ansehen.

   Einem insbesondere spirituell erwachten Menschen, einem durch eigenes geistiges Bestreben eingeweihten Menschen in die Mysterien des Geistes und der Natur kann niemals derartig mitgespielt werden, weil er sich über solche Nichtigkeiten menschlicher Befindlichkeiten hinweggesetzt hat und alles Geschehen von einer höheren Warte aus betrachtet. Darin und in anderen Dingen liegt seine wahre Größe, durch die er weniger anfällig ist gegen Methoden, die sich die Schwächen des Geistes und des Charakters zueigen machen. Jedoch wird er somit auch ihr größter Gegner, weil er kraft seiner erworbenen Eigenschaften andere zu ebensolchen befähigen kann. Sobald ein Prozess von substanzieller Tragfähigkeit in Gang gesetzt ist, wandelt sich Lüge zur Wahrheit und kann nie wieder mehr zur Lüge zurück gedreht werden. Sobald ein derartig befähigter Meinungsführer zu einem öffentlichen, für alle sichbaren Symbol wird, kann die Gegenseite nur noch mit Gewalt und Repression reagieren bis hin zu dessen physischer Vernichtung, die Wahrheit hingegen wird eine immanente Wesenheit, der zwar vielleicht auf dem Zeitstrahl durch Verzögerung, jedoch nicht mehr generell entgegengewirkt werden kann.

   Wenn nun also wahre Spiritualität der Stoff ist, der das, nennen wir es das  Gute in der Welt befördert, so bildet sich daraus die Notwendigkeit für jeden einzelnen, der die aufrichtige  Absicht verfolgt, den Einflüsterungen des sog. Bösen zu entkommen, eine ebensolche zu verinnerlichen. Wenngleich die traditionelle Haltung der Esoterik die ist, dass es sich bei gut und böse lediglich um zwei Pole derselben Kraft handelt und letztlich „alle Wege nach Rom führen“, ganz im Sinne der Betrachtung der Pfade zur linken und zur rechten Hand. Betrachtet man aber sehenden Auges und unverstellten Blickes die Realität, in der unser aller Meinungen und Weltanschauungen  umzubauen versucht wird mit den genannten Folgen der Zerstörung und Zersetzung von Normen, Werten, Traditionen und nicht zuletzt Lebensraum, darf eine solche tradierte Sichtweise getrost als schwärmerisch-esoterisches Gewäsch angesehen werden. Für den Thelemiten entsteht dabei eine Pflicht, um des Erhaltes seiner Lebensfelder willen, Umwelt, Mitmenschen und Familien, seinem Willen zu folgen und solch umstürzlerischen Momenten entschieden und mit aller Macht seines erwachten Geistes entgegenzutreten.

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„Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen!“

Aleister Crowley
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